Samstag, 24. Januar 2015

Milch - die ultimative Calciumquelle? - Nein Danke!

“Milch ist gesund.” – das hat bestimmt jeder von euch jahrelang nicht nur von euren Eltern, Omas und Lehrern, sondern auch von der Werbung eingetrichtert bekommen. Immer mehr Wissenschaftler vermuten jedoch, dass Milch weniger ein Gesund- als ein Krankmacher ist und raten strengst von einem, zumindest zu hohem, Milch-Konsum ab. 

Milch für den Menschen? 


„Milch ist das perfekte Nahrungsmittel!“ Das stimmt! Allerdings nur wenn du ein Kalb bist, denn dafür, und nur dafür, wurde dieses flüssige Nahrungsmittel geschaffen! Damit ein Kälbchen so groß wie eine Kuh werden kann, braucht es besondere Wachstumshormone, die in der Milch vorhanden sind. Diese Wachstumshormone waren nie dafür bestimmt, in den menschlichen Körper zu gelangen. Im Grunde genommen brechen wir mit unserem Milch-Konsum, eines der Grundgesetze der Natur: Wir trinken die Muttermilch, also die die Körperflüssigkeit, eines anderen Lebewesens! 

Allein der Fakt, dass 75% der Weltbevölkerung nicht in der Lage sind, Milch zu verdauen, sollte uns zum Nachdenken anregen.  Es wurde herausgefunden, dass der Verbrauch von Milch die Chance an Prostatakrebs bei Männern um 30-50% erhöht. Auch beobachten viele  Mütter bei Kleinkindern nach der Umstellung von Muttermilch zu Kuhmilch ein erhöhtes Auftreten von Hautausschlägen, Schwellungen der Lymphknoten, Durchfall und Verstopfungen. Die Mediziner sehen natürlich immer andere Erklärungen für diese Symptome und versuchen diese mit Cremchen und Tinkturen zu bekämpfen ohne der Ursache auf den Grund zu gehen. Und so werden Krankheiten, wie Neurodermitis, die oftmals auf eine Stoffwechselstörung in Folge des Verzehrs von Kuhmilch zurückzuführen sind, als Hautkrankheiten abgetan, die laut Allgemeinmediziner ohne erklärbare Gründe auftreten.

Hormone & Pasteurisierung – wo bleibt die „gesunde“ Milch? 


Neben den 59 bioaktiven Hormonen, die Kuhmilch enthält, ist unsere Kuhmilch auch noch voll von Fett, Cholesterin, Viren, Bakterien und Eiweiße. Erschreckend ist auch, dass 60% der amerikanischen Kühe das Leukämievirus tragen und sogar 80% Paratuberkulose. Wer kann so etwas mit einem guten Gewissen trinken? Beides kann bei dem Menschen das sogenannte Reizdarmsyndrom auslösen. 

Kuhmilch ist ein komplexes Biosystem, das extrem empfindlich auf Temperaturunterschiede reagiert. Durch Hochleistungspumpen, den Fluss durch die Leitungssysteme der Molkereien und Abfüllanlagen und nicht zuletzt die Verarbeitung der Milch durch den Menschen ist die Milch erheblichen thermischen Beanspruchungen ausgesetzt, die zu physikalischen Veränderungen führen. Diese verändern vor allem die Keimflora der Milch und destabilisieren ihren Eiweiß-und Fettanteil. Durch den Pasteurisierungsvorgang entstehen Veränderungen im Salzgewicht der Milch, welches Kettenreaktionen auslösen und die physikalischen Einheiten unser „frischen“ Milch zerstören. 

Wusstet ihr, dass die Pasteurisierung 1937 eigentlich nur als Übergangslösung bei dem 11. Weltmilchkongress von dem Bakteriologischen Instituts der Preußischen Versuchs- und Forschungsanstalt vorgeschlagen wurde?  Damals hieß es, dass sich die Notwendigkeit der Pasteurisierung der Milch nur solange besteht bis die Verhältnisse am Ort der Milcherzeugung den hygienischen Belangen entsprechen." (Leiter des Forschungsinstitutes 1937). Anscheinend hat die Milchindustrie die Idee der Übergangslösung nicht kapiert, denn trotz der hoch-sterilisierten Molkereien findet die Pasteurisierung bis heute statt.

Milch als perfekte Calciumquelle?


“Milch ist wichtig für die Knochen.” Seit Jahren wird uns eingeredet, dass wir Kuhmilch trinken sollen, weil es viel Calcium enthält, das unsere Knochen stärkt. Da haben wir schon mal eine Fehlaussage, denn grünes Gemüse mit Blätter schneidet hier bei Weitem besser ab. Wie sonst werden entwickeln andere Lebewesen, wie Kühe und Pferde, viel stärkere Knochen als wir. Auch dass Calcium vor Knochenbrüche schützt ist totaler Murks. Im Gegenteil: Man hat herausgefunden, dass ein hoher Milch-Konsum die Chance auf Knochenbrüche und Osteoporose sogar um 50% erhöht. Wissenschaftler erklären diese Tatsache damit, dass der Organismus aufgrund des Milchkonsums übersäuert. Der Körper muss die Säure mit Kalzium aus den Knochen neutralisieren - das Resultat ist Osteoporose!
Forschungen haben gezeigt, dass die Länder mit dem geringsten Milchverbrauch, wie Asien und Afrika, auch die geringsten Vorkommnisse von Osteoporose aufweisen während Länder mit dem höchsten Milchverbrauch, wie Dänemark, Deutschland, Holland, Norwegen und Schweden die höchsten Raten von Osteoporose zeigen.  

Also das war mal wieder was zum Nachdenken. Das Thema Milch ist wirklich sehr spannend und es gibt viele Quellen im Internet. Mein Post hat nur das Wesentliche zusammen gefasst, aber ich versuche in weiteren Posts noch auf einige einzelne Problematiken mit Milch einzugehen. 

Bitte beachtet den Hinweis: Im Gegensatz zu vielen anderen Informationsquellen habe ich nicht die Absicht, euch vom Milch-Konsum abzuhalten, sondern möchte euch lediglich auf dieses Thema aufmerksam machen und euch dazu ermutigen, euren Milchkonsum etwas einzuschränken und nach Alternativen zu schauen! 

Danke & Viel Spaß beim Weiterlesen! 

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